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Doppelter Grund zum Feiern - Schüler von Friedensschule und Hittorf-Gymnasium spielen Big-Band-Konzert

WN / MÜNSTER. Zwei Lehrer, zwei Vertreter der Schulleitung und zwei Big Bands gab es am Donnerstagabend in der Friedensschule. Schon zum 26. Mal gab es das Konzert zu einem Big-Band-Workshop in der Friedensschule. Im ersten Teil spielten Schüler der Friedensschule zusammen mit Schülern des Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums, im zweiten Teil die Big Band „Swingin' Affair" unter der Leitung von Karl-Heinz Stiebler und Sängerin Rosa Latour als „Special Guest" des Abends.

Die Big Band mit Schülern der Friedensschule und des Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums gab ein Konzert. Zuvor hat der traditionelle Big-Band-Wettbewerb stattgefunden. Foto: Maria Conlan

45 musikbegeisterte Schüler zwischen elf und 19 Jahren übten zwei Tage intensiv verschiedene Jazzstücke. Dieter Niermann, musikalischer Leiter der Big Band der Friedensschule, und Klaus Posingies vom Hittorf-Gymnasium brachten ihre Schüler an einem Freitagnachmittag und Samstagvormittag zusammen: Blech- und Holzbläser, Gitarristen, Schlagzeuger, Klavier und Sänger. Das Ergebnis war ein Konzertgenuss mit viel Swing, Gefühl und Begeisterung, ob Latin, Rock, Balladen, Swing, Bossa Nova oder Funk.

Während des Schuljahres treffen sich die Schüler der Big Band einmal wöchentlich. Gute Tradition ist dieser schulübergreifende Work­shop - und dann das Ergebnis als Konzert. Wenige Tage nach dem Workshop reisten die Friedensschüler nach Dortmund zum „Jugend jazzt"-Wettbewerb und gewannen dort einen ersten Preis. „Ich wollte es einfach mal probieren, damit sie ein wenig Anerkennung bekommen", erklärte Niermann.

Den Wettbewerb fand Schlagzeuger Jannis Vernier dann doch noch aufregender als das Konzert in der schuleigenen Aula. Und er kennt sich aus mit Aufregendem: Er gewinnt den WDR-Nachwuchsmusiker-Preis, der ihm dieses Wochenende verliehen wird. Leider gehört er auch zu den Abiturienten dieses Jahr. Die Big Band verliert mit dem Abitur fünf starke Musiker. Doch der Nachwuchs wächst heran. Dafür sorgt auch die Begeisterung der Lehrer.

Christoph Feder, stellver­tretender Leiter der Friedensschule, und Schulleiter Christian Schrand (Hittorf- Gymnasium) sind stolz auf ihre Kollegen und die Musikalität und den Einsatz der Schüler: Sie hören aufeinander, seien ein tolles Team mit guter Stimmung, und die Musik verbinde Generationen, so die Meinung der Schulleitung - und auch das passe ja gut zum Schulnamen „Frieden".

Autor: Maria Conlan

Quelle: WN, Samstag, 03. Februar 2018