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Forschend-entdeckendes Lernen vor Ort

Sechstklässler*innen besuchen das Stadtarchiv

Am Mittwoch, den 02.12., machten sich 12 Forscherinnen und Forscher der Klasse 6 auf den Weg zum Stadtarchiv Münster, um vor Ort auf Spurensuche zu gehen. In der wöchentlich stattfindenden AG (zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten) beschäftigen sich die jungen Forscher*innen mit dem Thema „Skaten“ und wie sich die „Skatekultur“ in Münster in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Es wurde bereits viel im Internet und in Fachliteratur recherchiert.

Die Chance, in einem Archiv auch mit authentischem Quellenmaterial in Form von Plakaten und Zeitungsartikeln in Berührung zu kommen, wollen sich die Kinder aber nicht nehmen lassen und machen sich mit ihrer Tutorin Frau Reinhart auf den Weg zu „den Speichern 8“. Vor Ort erzählte der Stadtarchivar, Herr Erdmann, zunächst etwas zu den Aufgaben eines Archivs. Anschließend war Zeit, um vor Ort schon einmal in Zeitungsartikel und Quellen "hineinzuschauen" und neue Informationen zu sammeln. Ein rundum gelungener Forschungsausflug, der dem Projekt noch einmal richtigen Aufwind gibt. Auf die Frage, wie es ihnen im Archiv gefallen hat, antworten zwei der Teilnehmer: "Sehr gut, wir durften uns Plakate von Skate-Events anschauen und haben gelernt, dass nur 5-10% aller Dokumente, die ins Archiv kommen, dort aufgehoben werden". Diese neue Erkenntnis regte die 12 Forscher*innen zu einer hitzigen Diskussion an, wie man eigentlich entscheiden kann und soll, was für die "Ewigkeit" aufgehoben wird und was nicht. Am 14.12. bekommen die Teilnehmer*innen der AG auch die Chance, Titus Dittmann am WHG persönlich begrüßen zu dürfen und mit ihm ein Interview zu führen. Die Kinder freuen sich auf weitere „Antworten“ auf ihre Forschungsfragen und natürlich darauf, Titus Dittmann - "den sogenannten Skateboard-Papst aus Münster" - persönlich kennenlernen zu dürfen.

S. Reinhart