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Münsters Rechen-Asse - Mathe-Olympiade: Vier Gymnasiasten belegen auf Landesebene vordere Plätze

Von Karin Höller

MÜNSTER. Auf ihren Erfolg können sie sich etwas einbilden: Vier Schüler münsterischer Gymnasien haben beim Landeswettbewerb Mathematik NRW in Dortmund vordere Plätze belegt. Auf dieser Ebene der Mathe- Olympiade waren immerhin noch 350 der insgesamt gestarteten 16 000 Wettbewerbsteilnehmer vertreten - 500 kamen aus Münster. „Eine tolle Leistung" zollte die Koordinatorin der Mathematik-Olympiade für Münster, Theresa Warnke, am Donnerstag bei der Vor-stellung der Sieger im Hittorf-Gymnasium Respekt.

 

Sie lieben Zahlen und Formeln: In ihren Altersstufen haben sich diese Vier beim Landeswettbewerb Mathematik an der Spitze platziert (v.l.): Lukas Renelt, Eva Bülskämper, Pauline Baumeister und Nikolai Jenki. Foto: Oliver Werner

Sechstklässler Nikolai Jenki vom Annette-von-Droste- Hülshoff-Gymnasium belegte einen zweiten Platz. Mathe - das heißt für ihn „Leidenschaft". Und manchmal darf er sogar schon seine Klassenkameraden unterrichten. „Aber nur, wenn ich gut vorbereitet bin" sagt er verantwortungsvoll.

Einen dritten Platz belegte Fünftklässlerin Eva Bülskämper vom Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium. Fünftklässlerin Pauline Baumeister vom Wilhelm-Hittorf-Gymnasium erhielt mit ihrem vierten Platz eine besondere Anerkennung. Gleiches erreichte Lukas Renelt vom Kardinal-von-Galen- Gymnasium, der sich in der zwölften Klasse gerade aufs Abitur vorbereitet. Mathe bedeutet für ihn nicht Arbeit, sondern Lustgewinn. Parallel zur Schule belegt er bereits Seminare an der Uni. Und wenn er in diesem Frühjahr das Abi absolviert, hat er „die Scheine fürs Mathe-Grundstudium bereits weitgehend zusammen", erzählt er.

Einen Funken dieser Mathe-Begeisterung zu übertragen, ist nach Aussagen Warnkes auch Sinn der Mathematik-Olympiade, die im September auf Stadtebene gestartet war.

Quelle: WN, Freitag, 1. März 2016