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“Voy a cantar un corrido”

Das war nicht der Beginn einer Klassenarbeit im Fach Spanisch, sondern fasst zusammen, was den Lateinamerikaabend kennzeichnete.

Wie jedes Jahr hatten auch diesmal die 5. Klassen ihre Eltern und Geschwister eingeladen, um ihnen zu zeigen, dass Schule mehr ist als Vokabeln, Formeln und Daten zu lernen. Die Schüler und Schülerinnen haben mit Gesang, Orchester, Tanz, Theater und Ausstellungswänden ein bisschen Lateinamerika  in die deutsche Schule gebracht. Die Musikklasse zeigte mit Un poquita samba, dass sie bereits zu einem richtigen Orchester zusammengewachsen ist. Die 5b hat sich an die spanische Sprache getraut und Un poquito cantas gesungen und auf Instrumenten begleitet, während die 5a zu Echame la culpa getanzt hat. Mit Samba para todos hat die 5c schon dann Vorgeschmack auf die später folgende Samba-AG gegeben, indem sie das Stück instrumental umgesetzt hat.

Während ein Teil der Eltern sich im alten Musiksaal an diesen Beiträgen erfreuen konnte, gab es für die anderen in der Mensa Informationen zum Hintergrund des alljährlichen Lateinamerika-Abends.

Das  Hittorf-Gymnasiums pflegt seit vielen Jahren eine Partnerschaft  mit dem Armen- und Siedlungsprojekt Ko’embota in Paraguay. Über die Arbeit dieses Projekts informierte Herr Overmann (2. Vorsitzender des Vereins Ko’embota in Münster)  und die Eltern konnten auch erfahren, wie  die Weihnachtskartenaktion abläuft, deren Erlös für die Arbeit der Fundacion  Ko’embota bestimmt ist. Damit es nicht allzu trocken wurde, haben Schüler und Schülerinnen aus der 5a und 5d die Eltern mit lateinamerikanischen Kinderreimen – natürlich in Spanisch -, dem internationalen Lied  Fray Santiago (Bruder Jakob) und einem kleinen Theaterstück zur typischen Lebenssituation einer Familie in den Armenvierteln von Asuncion unterhalten. Hier erschallte dann auch Voy a cantar un corrido , gesungen von, Gina Maria Zeuch, einer Schülerin der Q2, die das Lied bereits als Fünfklässlerin auf dem Lateinamerikaabend gesungen hatte. Am Ende brachte  die Samba-AG richtig heiße (und laute) Rythmen auf die Bühne.

Die Eltern waren aber nicht nur Gäste, sie hatten auch zu tun:

Zum einen haben sie  für einen anderen kulturellen Beitrag gesorgt: Das Büffet!  Die Tische waren gefüllt mit den tollsten Spezialitäten, die der Kontinent so bietet.

Zum anderen haben sie  die Brieftasche herausgenommen und Pakete mit Weihnachtskarten erstanden, die die Schüler und Schülerinnen nun noch verkaufen.

So konnten wir miteinander  - auch weil uns das Catering-Team aus der Jahrgangsstufe 9 engagiert bedient hat – einen tollen Abend erleben.

Noch ein kleiner Hinweis: Sollten Sie Interesse an einer größeren Menge Weihnachtskarten haben, z.B. für betriebliche Weihnachtspost, denken Sie an uns! Wir drucken gerne für Sie die Karte Ihrer Wahl mit einem Text Ihrer Wahl. Und sollte das für dieses Jahr zu spät sein, save the date for next year.

M. Plenter