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Wettbewerb um die beste Facharbeitspräsentation

Rotary Berufsdienste Award am Wilhelm-Hittorf-Gymnasium

C. Schrand (Schulleiter, WHG), Dr. A. Follak (Lehrerin, WHG), L. Jonitz, Dr. M. Ammenwerth (Rotary), F. Aldenkirchs, Dr. M. Klein (Rotary), E. Winkelnkemper, St. Kreuels (Rotary), K. v. Goeldel, T. Lichtenfeld, J. Koch-Grabowski (Lehrerin, WHG)

Am 13.05.2019 fand am Wilhelm-Hittorf-Gymnasium der schon zu einer guten Tradition gewordene Rotary Berufsdienste Award statt. Fünf Schülerinnen und Schüler aus der elften Klasse präsentierten vor den gesamten Zehntklässlern ihre Facharbeiten in 10- bis 15-minütigen Vorträgen. Als Jury kamen Vertreter verschiedener Rotary-Clubs aus Münster in den Alten Musiksaal: Dr. Martina Klein, die Leiterin Fundraising bei der Alexianer GmbH, Dr. Michael Ammenwerth, Wirtschaftsprüfer, und Stephan Kreuels, Fachanwalt für Strafrecht. Sie waren - zusammen mit den Juryvertretern des WHG Jessica Koch-Grabowski und Dr. Andrea Follak - angetan von der Bandbreite der verschiedenen Schülervorträge, die aus den Bereichen Informatik, Deutsch, Englisch, Sozialwissenschaften und Religion stammten.

Es gehört schon viel Mut dazu, vor einer ganzen Jahrgangsstufe sein Facharbeitsthema vorzustellen. Die Kandidaten waren aufgeregt, aber das merkte man ihnen beim Vortragen nicht an. So erklärte Fynn Aldenkirchs den Zuhörern, was eine "konvexe Hülle" ist, Kim von Göldel beschäftigte sich und das Auditorium mit dem Thema Kinderarmut, Esther Winkelnkemper mit Anglizismen, Tarek Lichtenfeld mit dem Neuanfang der evangelischen Kirche in Deutschland nach 1945 und Lea Jonitz mit dem Roman "Orangenmädchen" von J. Gaarder.
Alle Schülerinnen und Schüler hielten ihre Vorträge frei und souverän. So bemerkte Herr Dr. Ammenwerth, dass das Niveau der Vorträge sich von Jahr zu Jahr steigere. Schulleiter Herr Schrand betonte, dass den Schülern jedes Jahr bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb wesentliche Kompetenzen des guten Vortrags noch einmal praktisch vor Augen geführt werden: Blickkontakt zum Publikum, Authetischsein, Klarheit in der Präsentation und die anschauliche Vermittlung des eigenen Themas. "Dies sind Fähigkeiten, die neben einer guten Note ausschlaggebend sind bei der Auswahl von Personalentscheidungen", erklärte Frau Dr. Klein den Zuhörenden.

Lea Jonitz erhielt für ihren lebendigen und fundierten Vortrag über das Märchenhafte in J. Gaarders Roman "Das Orangenmädchen" den Hauptpreis der Rotarier für die beste Präsentation von 100 Euro und einem Assessment-Center-Coaching. Die übrigen Schüler/innen erhielten Buchgutscheine der Münsteraner Buchhandlung Ringold.