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Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

  

15 Schülerinnen und Schüler räumen Landespreise ab!

Am Montag, den 18.9.2023, fand im Haus der Geschichte in Bonn die feierliche Auszeichnung der Landespreisträgerinnen und Landespreisträger der diesjährigen Geschichtswettbewerbs statt. Das Thema „Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte“ motivierte zahlreiche Schüler*innen des WGs aus verschiedenen Jahrgangsstufen zu forschen, Interviews zu führen und kreative Darstellungsformate zu erstellen.

14 Schüler*innen der Klasse 6d konnten mit ihrem Bilderbuch-Projekt zum Wohnen im Münsteraner Wasserturm überzeugen und nahmen stolz ihren Landespreis samt Urkunden entgegen. Sie interviewten die Bewohnerinnen und Bewohner der Wasserturm-Wohnung, die mit 250 Millionen Liter Wasser über dem Kopf wohnten und besuchten die aktuell leerstehende Wohnung, um sich einen eigenen Eindruck von der Wohnsituation zu machen. Entstanden ist ein aufwändig gestaltetes Bilderbuch, welches nicht nur die Geschichte der Wohnung und ihrer Bewohnerinnen zeigt, sondern auch einen Blick auf die Perspektive der Anwohner*innen wirft, die im Schatten des Wasserturms wohnen. Wir gratulieren herzlich Imke Bruns, Ida Lange, Liora Bühning, Emil Dornhegge, Mia Hannemann, Edda Hellmann, Thomas Hesse, Paula Siegert, Antonie Wehrs, Magdalena Kampelmann, Thore Marggraf, Anna Szentkiralyi, Charlotte Thoenes und Noah Zender.

Marla Friedrich, die im Frühjahr 2023 ihr Abitur am WHG gemacht hat, erhielt einen Landespreis mit ihrer Forschungsarbeit, die sich mit der Geschichte der münsterischen Frauenhäuser beschäftigt. Ihr gratulieren wir herzlich!

Den ganzen Montag war die Gruppe mit ihren Tutoren Sophie Reinhart und Heinz-Jürgen Trütken-Kirsch unterwegs, um an der feierlichen Veranstaltung in Bonn teilzunehmen. Nach einer Begrüßung durch die Bildungsministerin Dorothee Feller, den Vorstand der Körberstiftung, Dr. Thomas Paulsen, und den Vorsitzenden des Hauses der Geschichte, Harald Biermann, wurden alle Landespreise überreicht und jeweils auch kurz thematisch skizziert. Die Bannbreite der erforschten Themen war überwältigend.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Band „Lost Tapes“ begleitet. Es gab im Anschluss die Gelegenheit für Gruppenfotos und ein großzügiges Buffet, an dem sich alle bedienen durften. Auch die Möglichkeit, sich die Ausstellung vor Ort anzusehen, wurde von vielen genutzt.

Ein Tag, der sicher lange im Gedächtnis bleiben wird! Aktuell beratschlagt die Bundesjury noch, welche Beiträge auch auf Bundesebene einen Preis erhalten, wir drücken weiterhin allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vom WHG die Daumen!

S. Reinhart und H.-J. Trütken-Kirsch

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