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Dem Pendel auf der Spur

  

Abiturientia 1966 zu Besuch am Hittorf

„Hängt denn das Foucaultsche Pendel noch?“ Bevor den Diamantjubilaren, die am Dienstag (06. Oktober) ihre alte Wirkungsstätte besuchten, Verändertes und Bewahrtes nahegebracht werden konnte, stand diese Frage schon im Raum. Damit war das Bodenmosaik, das neben einem unscheinbaren Deckenhaken noch von der Installation des Pendels im Treppenhaus des A-Gebäudes zeugt, als Startpunkt eines kleinen Schulrundgangs gesetzt. Neben Veränderungen in den naturwissenschaftlichen Räumlichkeiten beeindruckten die Jubilare vor allem die Fortschritte im Neubau. Und auch ein Blick in fast fertige die Aula war den Abiturienten des Jahres 1966 vergönnt. Den Bogen der Zeitläufte von mehr als einem halben Jahrhundert am Hittorf konnte besonders Fritz Hillesheim schlagen, der als ‘66er-Abiturient bis 2009 selbst über Jahrzehnte am Hittorf unterrichtet hat.

Dem Schulbesuch folgte ein intensives Abendprogramm in der Altstadt, bevor die Gruppe am Mittwochmorgen von ihrem ehemaligen Klassen- und Chemielehrer Helmut Conrad (101) zum Frühstück beehrt wurde und bei dem dieser alle durch seinen Humor, seine Schlagfertigkeit und Fitness begeisterte.

Das Foucaultsche Pendel wurde dann doch noch entdeckt: Nach einer Stadtrundfahrt mit dem roten Doppeldeckerbus stand ein Besuch der Dominikanerkirche mit Gerhard Richters Kunstwerk "Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel" auf dem Programm. Für Schule und Erde durften die Jubilare also bilanzieren: Und sie bewegt sich doch.

M. Willebrand

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