Skip to main content

Ein Sommernachtstraum

  

Theateraufführung des Q1-Literaturkurses

Ist Harmonie und echte Liebe langweilig? Und ist es notwendig, manchmal ein bisschen böse Verwirrung zu stiften, damit das alles zwischen uns Menschen nicht zu öde wird? 

Lustig wird es dadurch allemal: Am 23. und 24.06. führte der Literaturkurs das turbulentes Verwechslungsspiel um Liebe und Eifersucht "Ein Sommernachtstraum" in einem sehr heißen Alten Musiksaal auf. Standing Ovations, Zugaben-Rufe und zahlreiche positive Rückmeldungen bestätigten die besondere künstlerische Qualität der Inszenierung. Die Begeisterung war in beiden Aufführungen deutlich spürbar und führte immer wieder zu lebhaften Reaktionen und angeregten Gesprächen auf dem Schulhof nach den Vorstellungen. 

Puck - spaßig und diabolisch gespielt von Chris Westhoff - sorgt für viel Verwirrung zwischen den Liebespaaren in diesem Stück: Da sind Lysandra (Anika Leischner) und Hermia (Mia Heck), deren gestrenger Vater Egeus (Peter Hesse) ihre Verbindung bei Todesstrafe verbietet. Hermias eigentlicher Verlobter Demetrius (Jesse Eickbusch) verfolgt seine Nebenbuhlerin Lysandra. Dabei wird Demetrius von der verliebten Helena (Valerie Schimke) bedrängt, die um seine Gunst fleht. Elfenkönig Oberon (Anja Hamsink) erlaubt Puck mit Hilfe einer blauen Blume sein Verwirrspiel zu beginnen, vor allem um sich über seine Frau Titania (Marieke Bogatzki) lustig zu machen. Diese ist kurzzeitig dem Handwerker Zettel (Felix Thier), der in einen Esel verwandelt wurde, verfallen. Überhaupt die Handwerker-Szenen: sie sind wirklich sehr lustig! Bei der Hochzeitsfeier, zu der für Ordnung und Harmonie sorgende Theseus (Leif Epping) eingeladen hat, führen sie die Tragödie von »Pyramos und Thisbe« auf. Bei der Vorstellung der unfreiwillig komischen Laienschauspieler (Rebecca Behrens, Joris Pleckaitis, Felix Thier, Anna Fraune) geht so einiges schief, aber der Praktikant als Mond (Hendrik Steffen) sorgt wenigstens für die richtige Atmosphäre. Und auch Puck kann sich nach all dem Chaos wieder mit den geordneten Verhältnissen zufriedengeben, zumindest für eine Weile.

Den Text modernisiert und überarbeitet haben Rebecca Behrendt und Anja Hamsink. Die Regie führte Ralf Matthias, der von David Gels unterstützt wurde.

Wir hoffen sehr auf eine Wiederholung des Stückes in der neuen Aula!

A. Follak

Zurück