Sachlich argumentieren, fair diskutieren und andere Perspektiven verstehen – all das stand im Mittelpunkt des diesjährigen Jugend-debattiert-Wettbewerbs an unserer Schule. In zwei Altersgruppen setzten sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit aktuellen und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen auseinander.
Die jüngeren Teilnehmenden debattierten die Frage, ob es ein verpflichtendes Dienstjahr für Jugendliche geben sollte. Dabei wurden sowohl soziale Aspekte – etwa der Nutzen für Gesellschaft und Gemeinwohl – als auch mögliche Einschränkungen der individuellen Freiheit intensiv beleuchtet.
In der älteren Altersgruppe standen gleich zwei Themen auf dem Programm. Zum einen wurde diskutiert, ob man für das Fahren von E-Scootern einen Führerschein benötigen sollte. Sicherheit im Straßenverkehr, Eigenverantwortung und Alltagstauglichkeit spielten hierbei eine zentrale Rolle. Zum anderen ging es um die schulische Zukunftsfrage, ob Abschlussprüfungen am Computer geschrieben werden sollten. Die Debatte reichte von Chancengleichheit und technischer Ausstattung bis hin zu Vorteilen digitaler Prüfungsformate.
Alle Debatten zeichneten sich durch fundierte Sachkenntnis, klare Struktur und respektvollen Umgang aus. Die Jury würdigte insbesondere die Fähigkeit der Teilnehmenden, auf Argumente einzugehen und überzeugend Stellung zu beziehen.
Der Wettbewerb zeigte einmal mehr, wie wichtig Debattenkultur und politische Bildung im Schulalltag sind. Wir danken allen Debattantinnen und Debattanten und Jurymitgliedern für ihr Engagement – und gratulieren den Siegerinnen und Siegern herzlich!
Für den Regionalwettbewerb in Gronau wünschen wir allen viel Erfolg!
C. Kirst


