„Wir sind kein Haus, in dem Lebende sterben, sondern in dem Sterbende leben“ – so begrüßte Anne Terschluse, Krankenpflegerin im Johannes-Hospiz, den Religionskurs der Stufe 9, der sich am Mittwoch (14.01.) auf den Weg zu dieser besonderen Einrichtung am Hohenzollernring gemacht hatte. So sollte das Thema Sterben, Tod und Trauer, mit dem sich der Kurs zurzeit befasst, konkret greif- und erfahrbar gemacht werden. Und nach einem intensiven Gespräch über das Leben im Hospiz und natürlich auch das Sterben sowie einer Führung durch das Haus wussten alle: Diese Auffassung wird hier überall gelebt: Indem allen ermöglicht wird, die letzte Zeit ihres Lebens so angenehm wie möglich zu verbringen, um diesen letzten Tagen mehr Leben zu geben.
Und natürlich trifft man an einem solchen Lebens-Ort auch ehemalige Hittorfer: Jula Fuchs (Abitur 2025) absolviert hier ihr Freiwilliges Soziales Jahr und freute sich, ehemalige Mitschülerinnen wiederzusehen. Übrigens: Das Hospiz freut sich immer über Interessentinnen und Interessenten für ein FSJ!
M. Willebrand


