Mit viel Herzblut, Kreativität und großem Engagement brachte der Profilkurs Musical der 7. Klassen das selbstgeschriebene Stück „Drei Wünsche für Aschenbrödel“ auf die Bühne – und begeisterte das Publikum bei zwei Aufführungen am 25.06. und 02.07. von der ersten bis zur letzten Minute.
Ein ganzes Schuljahr lang wurde intensiv gearbeitet: Texte wurden entwickelt und überarbeitet, Lieder einstudiert, Choreografien geprobt, Requisiten gestaltet und Rollen immer weiter verfeinert. So entstand nicht nur eine moderne, fantasievolle Interpretation des bekannten Märchens, sondern auch ein starkes Gemeinschaftsprojekt, in dem jede und jeder seine eigenen Ideen einbringen konnte.
Mit großer Spielfreude und viel musikalischem Talent erzählten die Siebtklässler die Geschichte von Aschenbrödel auf ihre ganz eigene Weise. Zwei Erzählerinnen führten das Publikum dabei charmant durch die Handlung und sorgten für einen roten Faden zwischen den Szenen. Für den musikalischen Rahmen sorgte die kleine Band (Schlagzeug, Klarinette, Saxofon, Keyboard), die das Geschehen stimmungsvoll begleitete. Erstmals kam dabei der neue Synthesizer des WHGs zum Einsatz – vielen Dank an den Förderverein!
Im Mittelpunkt steht Lucia, die sich plötzlich durch ein magisches Buch in einer geheimnisvollen Märchenwelt wiederfindet und dort zu Aschenbrödel wird. Sie muss sich in ihrer neuen, schwierigen Realität zurechtfinden, in der die Stiefmutter und deren Töchter Dora und Flora das Geschehen bestimmen und nicht nur das Küchenpersonal tyrannisieren.
Als das Königspaar durch das Land reist, um junge Frauen zum königlichen Ball einzuladen, herrscht große Aufregung am Hof. Auch der Prinz und seine Freunde bringen zusätzliche Unruhe. Durch eine unglückliche Begegnung verliert Lucia die Beeren, die sie sammeln sollte, und wird dafür streng bestraft. Ihre Hoffnung, den Ball zu erreichen und ihr Schicksal zu wenden, scheint verloren – bis sich das magische Buch wieder meldet.
Am Königshof soll der Prinz eine passende Gemahlin finden. Beim Ball trifft er auf zahlreiche Prinzessinnen des Landes sowie auf Dora und Flora, doch keine Begegnung überzeugt ihn wirklich. Brüsk lehnt er beim gemeinsamen Tanzen alle ab. Erst als Lucia durch die Zauberkraft des Buches im wunderschönen Kleid dann doch erscheint, verändert sich alles: Zwischen den beiden entsteht sofort eine besondere Verbindung, und sie verlieben sich ineinander. Doch ihre Geschichte bleibt nicht ohne Geheimnis – denn beide erkennen, dass sie nicht frei in dieser Welt sind. Der Prinz heißt eigentlich Elias und kommt ebenfalls aus der echten Welt.
Humorvolle Szenen wechselten sich mit emotionalen Momenten ab und sorgten dafür, dass das Publikum durchgehend mitfieberte. Die liebevoll gestalteten Kostüme, die gänsehautverdächtigen Solo-Lieder (Louisa Utech, Clara Struwe, Fina Hagemann, Julie Diekmann, Simon Mönninghoff) und die gelungene musikalische Begleitung machten die Aufführungen zu einem besonderen Erlebnis.
Die Aufführungen von „Drei Wünsche für Aschenbrödel“ werden sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben – als lebendiges, kreatives und gemeinschaftliches Theaterprojekt voller Musik, Fantasie und strahlender Gesichter.
Kristin Althoff geheimnisvolle Stimme; Klarinette
Feline Bogatzki Prinzessin, Mädchen aus dem Dorf
Laura Caspary Erzählerin; Vorhang
Julie Diekmann Stiefmutter
Louisa Engelen Freund des Prinzen; Mikrofon-Regie
Marit Friedrich Prinzessin, Mädchen aus dem Dorf
Eske Graf Küchenpersonal, Wache
Paul Gussone König; Saxofon
Fina Hagemann Flora
Annika Hilmes Erzählerin; Vorhang
Lilou Holdt Prinzessin, Freund des Prinzen
Johanna Ingmann Prinzessin, Mädchen aus dem Dorf
Hedi Katz Küchenpersonal, Wache
Luise Kehlbreier Mutter von Lucia; Baum; Licht-Regie
Josefine Kondziella Freund des Prinzen
Simon Mönninghoff Elias / Prinz
Greta Potthoff Prinzessin, Freundin von Lucia
Jakob Schlütz Schlagzeug
Clara Struwe Dora
Louisa Utech Lucia / Aschenbrödel
Merle Vossenberg Königin, Knecht Vinzent
A. Marcus



